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Tesla Motors Inc.
WKN A1CX3T

Tesla-Wertpapiere im Abwärtstrend - 30 Prozent Verlust seit Beginn des Jahres

Für Tesla-CEO Elon Musk läuft es gänzlich schlecht: Seit Jahresbeginn sind die Aktien des Elektro-Automobilherstellers mehr als 30 Prozent im Minus und performen somit schlechter als der Gesamtmarkt.

Die Ängste vor einer stärkeren Rezession, Musks Twitter-Übernahme, Chinas strikte Corona-Lockdowns und Musks Ankündigung zur Kündigung von zehn Prozent der Arbeitenden sorgen für eine Beeinträchtigung der Werte. 

Obwohl die Börsenjahre zwischen 2019 und 2021 mehr als erfolgreich waren, immer wieder neue Allzeithochs gebildet wurden, verläuft das zweite Quartal diesen Jahres nicht wie erhofft. Während die Unternehmenszahlen im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten übertreffen konnten, verzeichnet das Unternehmen nun rote Zahlen.  

Aufstieg und Fall des Börsenstars

Elon Musk gilt als Visionär, Tausendsassa und Großinvestor. Während seine Tesla-Wertpapiere im Januar 2019 noch bei unter 100 US-Dollar lagen, wurde am 04. November ein All-Time-High mit 1.243,49 Dollar erreicht. Seit dem Rekordhoch fielen die Unternehmensanteile um teilweise 46 Prozent. Fraglich ist nun, ob die Aktien schlichtweg überbewertet sind oder ob nach dieser Korrektur ein Turnaround folgt. 

Rezession in den USA

Die Leitzinserhöhung der US-Notenbank FED, der russische Angriffskrieg in der Ukraine und Lieferkettenprobleme belasten derzeit den globalen Markt. Die in den USA und Europa vorherrschende Inflation hemmen das Börsenjahr und trüben die Konjunkturaussichten. Jamie Dimon, ein US-amerikanischer Wirtschaftsmanager und CEO von JPMorgan Chase & Co., rechnet mit einem “Hurrikane”, der der US-Wirtschaft noch bevorsteht. Die Inflation trägt außerdem dazu bei, dass die wirtschaftliche Lage in Privathaushalten durchaus prekär ist, was die Nachfrage schmälert.

Folgen der Corona-Pandemie

Zudem kommen Massen-Lockdowns in der Volksrepublik China, aufgrund von Xi Jinpings Null-COVID-Politik. In Teslas Gigafactory in Shanghai konnten im April zeitweise nur 1.512 hergestellte Autos ausgeliefert werden. Zum direkten Vergleich: Im Vormonat waren es noch 66.000 Fahrzeuge. Auch wenn die chinesische Regierung die Maßnahmen sukzessiv lockert, gibt es gegenwärtig noch Unterbrechungen in den Lieferketten. 

Twitter-Übernahme

Ein weiterer Abverkauf der Tesla-Wertpapiere ergibt sich aus Musks Plänen, den Mikrobloggingdienst Twitter zu übernehmen. Einerseits musste der CEO selbst Aktien in Milliardenwert verkaufen, um die Übernahme finanzieren zu können. Andererseits befürchten die Aktionäre, dass ein weiteres Geschäftsfeld neben SpaceX und Boring Company die Tesla-Company negativ beeinflusst. 

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