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WKN 865985

Apple, Amazon & Co. - Warum die Tech-Riesen an Attraktivität gewinnen

Inflation, Leitzinserhöhung, Corona-Pandemie und mehr - seit Beginn des Jahres mussten die Technologie-Riesen hohe Verluste hinnehmen.

Neben dem Halbleitermangel und den Lieferkettenproblemen sorgten die stetigen Leitzinserhöhungen der US-Notenbank Fed für Aufruhr: Steigende Zinsen verringern in der Regel die Attraktivität risikoreicher Anlageklassen, zu denen neben Wertpapieren auch digitale Vermögenswerte aufgrund ihrer teils extremen Kursschwankungen zählen. Dennoch erleben einige Technologie-Werte eine Renaissance und können sich auch in prekären Zeiten durchsetzen. 

Apple (ISIN: US0378331005 ; WKN: 865985): Der US-amerikanische Hard- und Softwareentwickler Apple generierte im abgelaufenen Quartal rund 80 Milliarden Dollar der Umsätze durch das iPhone. Die angebotenen Dienstleistungen belaufen sich hingegen nur auf 20 Milliarden Dollar. Dort liegt die Gewinnmarge mit gut 70 Prozent doppelt so hoch wie beim Rest. 

Seit Mitte Juni haben die Wertpapiere knapp 30,63 Prozent an Wert zugelegt und befinden sich nun bei 162,52 US-Dollar. Zum Vergleich: Das Handelsjahr wurde mit einem Aktienwert von 160,54 US-Dollar eröffnet. Daraus lässt sich schließen, dass der Tech-Riese, der als erster Konzern der Welt einen Börsenwert von drei Billionen Dollar erreicht hat, selbst in Zeiten des Ukraine-Krieges in der Lage ist, massiv an Wert zu gewinnen.

Amazon (ISIN: US0231351067 ; WKN: 906866): Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erzielte der Online-Versandhändler einen operativen Gewinn von sieben Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr waren es knapp 16,6 Milliarden US-Dollar. Einen beachtlichen Sprung machte der Bereich AWS, der für Clouding-Computing steht. In den ersten beiden Quartalen erreichte dieser einen Wert von 12,2 Milliarden und gleicht somit Verluste aus, die sich durch erhöhte Transportkosten erklären lassen. 

Die DZ Bank sagt dazu: “Amazon wächst langsam in die während der Coronapandemie aufgebauten Kapazitäten und sollte somit die Ertragskraft in den nächsten Quartalen steigern können.” Trotz höherer Löhne und Umsatzeinbußen lautet die Empfehlung der Analysten, die Wertpapiere zu kaufen. 

Microsoft (ISIN: US5949181045 ; WKN: 870747): Der Hard- und Softwareentwickler Microsoft gilt laut DZ Bank als “Basisinvestment im Technologiesektor". Seit Jahresbeginn konnte das Unternehmen ein Plus von rund 26 Prozent verzeichnen. Der Cloudbereich gleicht Schwächen im Privatkundenbereich aus. Das Kursziel wird auf 330,61 US-Dollar festgelegt. Auch hier lautet die Empfehlung der Analysten “Kaufen”. 

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