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Immobilien - eine sichere Geldanlage?

Warum Immobilien als Mittel gegen die Geldentwertung geeignet sind, warum ein Immobilienkauf nicht ohne Risiko ist und welche kostengünstigen Alternativen zum teuren Hauskauf existieren.

Laut einer Umfrage des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Altersversicherung halten 37% der Befragten eine Immobilie für ein sicheres Mittel gegen Geldentwertung. Hintergrund der Umfrage ist die aktuelle Inflationsrate von 5,8%, die laut der Europäischen Zentralbank vor allem von den steigenden Energiepreisen getrieben wird. Entsprechend steigt der Druck auf Sparer, ihr Geld in sichere Kapitalanlagen zu investieren. 

Inflationsbereinigt ist der Wert von Immobilien in den letzten Jahren deutlich im Wert gestiegen. Allerdings bergen Immobiien auch ein hohes Risiko, da eventuelle Wertverluste einer Immobilie auch die finanziellen Mittel schmälern können. Gleichzeitig binden Immobilien liquide Geldmittel, die zum Beispiel bei Liquiditätsausfällen zur Zahlungsunfähigkeit führen können. Auch die Kosten für die Instandhaltung von Immobilien, für Wasser und Energie, sowie der Verwaltungsaufwand werden des öfteren unterschätzt. 

Eine spannende Alternative zu eigenen Immobilien können deswegen Aktien von Unternehmen im und rund um den Immobiliensektor sein. Bereits mit geringem Kapital ist dabei ein Profit möglich. Vor allem bieten Aktien die Möglichkeit zu Diversifikation. Das Immobilienunternehmen Vonovia (WKN: A1ML7J ; ISIN: DE000A1ML7J1) besitzt beispielsweise 400 Millionen Wohnungen, verwaltet darüber hinaus aber 100 Millionen weitere. Ferner bietet der die gesamte Wertschöpfungskette, vom Bauunternehmen über den Rohstoffzulieferer bis hin zur kreditgebenden Bank, Investitionsmöglichkeiten. 

Die günstige Baufinanzierung bietet für Banken ein profitables Geschäft, zumal der Immobilienverband Deutschland von stabilen Preisen in Ballungsräumen und steigender Nachfrage in Kleinstädten und in ländlichen Regionen ausgeht. Sofern die Europäische Zentralbank aber den Leitzins wieder hebt, besteht für Immobilienschuldner das Risiko von teureren Refinanzierungen. Aufgrund der bisher lockeren Geldpolitik scheint diese Kehrtwende sogar nicht unwahrscheinlich zu sein.

Auch die Baustoffbranche erscheint, aufgrund der steigenden Nachfrage nach Immobilien, profitabel für Anleger. Anteilseigner des weltweit größten Betonherstellers, Heidelberg Cement (WKN: 604700 ; ISIN: DE0006047004), erfreuen sich seit Jahren steigender Dividenden. Zuletzt wurden seitens von Klimaschützern Kritik an der Umweltbilanz von Betonunternehmen laut. Nach Angaben des WWF sei die Betonproduktion für 8% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das Heidelberger Unternehmen arbeitet indessen an einer Reduktion seines Co2-Fußabdruckes.

Solange der Immobilientrend anhält und die Europäische Zentralbank an ihrer Niedrigzinspolitik festhält, scheinen Immobilien ein geeignetes Instrument zu sein um einerseits Geld vor der inflationsbedingten Entwertung zu schützen und andererseits profitable Investitionen zu tätigen. Aufgrund des dafür benötigten und teilweise sehr hohen Kapitalaufwand, stellen Aktien von Unternehmen mit Bezug zur Bau- und Immobilienbranche kostengünstigere und ebenfalls profitable Alternativen dar.

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