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Rheinmetall AG
WKN 703000

Rheinmetall-Wertpapiere explodieren

Das Rüstungsunternehmen könnte Ausrüstung im Wert von 42 Milliarden Euro liefern. Bundesregierung stellt der Bundeswehr 100 Milliarden Euro bereit

Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Olaf Scholz, Finanzminister Christian Lindner und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht haben der Bundeswehr ein Etat von 100 Milliarden Euro zugesichert. Durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sind die Sorgen und Aufrüstungsbemühungen größer geworden. Dies hat erhebliche Börsensprünge von Rüstungskonzernen zur Folge. Die Wertpapiere von Rheinmetall verzeichneten ein Plus von fast 60 Prozent.

Die Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009 ;  WKN: 703000) ist ein börsennotiertes Rüstungsunternehmen und Automobilzulieferer aus Düsseldorf. Mit Beginn der Handelswoche sprangen die Wertpapiere auf ein neues Alltime-High. In einem Interview erklärte der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger: “Wir haben für das Ministerium aktuell Listen aufgestellt, was kurzfristig verfügbar wäre. Wir als Rheinmetall könnten in kurzer Zeit Ausrüstung im Wert von 42 Milliarden Euro liefern. Unsere Munitionswerke und Panzerwerke haben die Kapazitäten dafür”. 

Chartanalyse:

Während die Aktien des Düsseldorfer Rüstungsunternehmens bisher nur sukzessiv stiegen und die 100 Euro Marke nicht überschreiten konnten, sorgten jüngste Ereignisse für einen Sprung von fast 60 Prozent. Am 25. Februar befanden sich die Wertpapiere bei 106,80 Euro. Am darauffolgenden Montag knackte der Konzern kurzzeitig die 160 Euro Grenze. Nach einer starken Korrektur auf rund 130 Euro erfährt das Unternehmen mit rund 147 Euro wieder erheblichen Aufwind.

Prognose

Deutschlands Verteidigungsministerin Christine Lambrecht betonte: “Wir brauchen eine gut ausgerüstete und leistungsstarke Bundeswehr – das wird gerade jetzt angesichts von Putins furchtbarem Angriffskrieg gegen die Ukraine noch einmal auf dramatische Weise deutlich.“ Langfristig können Investoren und Aktionäre optimistisch gestimmt sein, da die Bundesrepublik Deutschland vermutlich militärische Ausrüstung von der Rheinmetall AG beziehen wird. Auch ohne einen Krieg sollen in den nächsten Jahren zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts investiert werden, wodurch ein weiterer Aufschwung der Aktie möglich wird.

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