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BYD drängt auf den europäischen Markt

Nachdem die Absatzzahlen des chinesischen Autoherstellers Tesla übertrumpfen konnten, wendet sich das Unternehmen neuen Zielen zu.

BYD (Akronym für “Build Your Dreams”) ist der größte Produzent von Akkumulatoren auf der ganzen Welt, eigentlich vor allem für Mobiltelefone. BYD ist aber auch einer der größten Elektroautomobilproduzenten Chinas. Im ersten Halbjahr konnte BYD (WKN: A0M4W9 ; ISIN: CNE100000296) sogar erstmals Tesla (WKN: A1CX3T ; ISIN: US88160R1014) mit seinen Absatzzahlen erstmals übertrumpfen. Unter anderem, da die Produktionsstätten in China von den Landesweiten Lockdowns verschont geblieben waren. Nach diesem Erfolg will das Unternehmen sich nun auch dem europäischen Markt zuwenden. 

Im Juli erklärte BYD Vertriebspartner für die Niederlande gefunden zu haben, Deutschland und Schweden sollen nun folgen. Dies soll mit Hilfe der schwedischen Hedin Mobility Group realisiert werden, die nach eigenen Angaben 235 Verkaufsstandorte in acht Ländern betreibt. Neben Vertrieb und Verkauf will Hedin auch alle notwendigen Services für BYD Kunden in Deutschland und in Schweden bieten. Der Verkauf soll im Oktober starten und die ersten Auslieferungen sollen im vierten Quartal beginnen. Um welche Preise und Modelle es sich handelt, ist noch nicht bekannt. 

Die Elektroautos von BYD gehören mit einem Marktanteil von 15,5 Prozent in China zu den beliebtesten E-Autos, sogar noch knapp vor Tesla. Weltweit produziert der Konzern in über 30 Standorten und will im kommenden Jahr rund 200.000 Elektroautos in Europa verkaufen. Zum Sortiment gehören auch Elektrobusse, Lastkraftwagen sowie Transporter.

BYDs Vorstoß ist exemplarisch. Seit der Schwächung eingesessener europäischer Autobauer durch den derzeitigen Chipmangel wollen asiatische Autohersteller zunehmend auf den europäischen Markt drängen. 

BYD wurde 1995 als Batterieproduzent gegründet und stellt seit 20 Jahren auch Autos her. Laut der Financial Times ist der Konzern mittlerweile der zweitgrößte Batteriezellenhersteller hinter CATL. BYD stellt auch Akkus für mobile Endgeräte her. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen Erlöse in Höhe von 30 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis lag bei 429 Millionen Euro.

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