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Bayer AG
WKN BAY001

Ausverkauf an den Notenbanken - Energieaktien stehen unter Druck

US-Notenbankchef Jerome Powell sorgte am vergangenen Freitag für einen Schock an den Börsen.

Zu Beginn der neuen Handelswoche fand ein regelrechter Ausverkauf an Energiewertpapieren statt. Auch die Aktien des Bayer-Unternehmens stehen unter massivem Druck. 

Weitere Leitzinserhöhungen stehen in Aussicht

Jedes Jahr finden sich führende Notenbanker der Welt in Jackson Hole am Fuße der Rocky Mountains zusammen und konferieren über die globale Geldpolitik. Auf der Konferenz werden geldpolitische Signale in die Außenwelt gesandt, sodass Börsenprofis und Aktionäre gespannt nach Wyoming blicken. Im Fokus der Gespräche befand sich Fed-Chef Jerome Powell. Dieser kündigte am vergangenen Freitag weitere Leitzinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation an. Er selbst hält weitere Anhebungen für wahrscheinlich und stimmte infolgedessen die Finanzmärkte auf einen langen Kampf gegen die Inflation ein. Es bleibt derzeit noch unklar, wie der weitere Zinsschritt ausfallen wird. Wirft man einen Blick auf die Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten, so dürfte ein weiterer, großer Zinsschritt notwendig sein.  

DAX erfährt weiteren Kursrutsch 

Der vergangene Freitag steht im Zeichen des geldpolitischen Abwärtstrends. Innerhalb weniger Stunden fiel der bedeutendste Deutsche Aktienindex  (ISIN: DE0008469008 ; WKN: 846900) von 13.288,43 auf unter 12.970 Punkte. Durch die Unterschreitung dieser wichtigen Marke steht der DAX nun unter Druck: Zu Beginn der neuen Handelswoche wurde in den frühen Morgenstunden der Abwärtstrend fortgesetzt. Zwischenzeitlich erreichte der DAX einen Wert von 12.774,12 Punkten.

Doch nicht nur der Leitindex erfährt harte Rückschläge. Auch das Leverkusener Chemie- und Pharmaunternehmen Bayer AG (ISIN: DE000BAY0017 ; WKN: BAY001) musste einen Verlust von 2,9 Prozent hinnehmen. Studiendaten des Präparats Asundexian wurden nicht zum erhofften Kurstreiber. 

Zinsempfindliche Branchen wie der Energiesektor schlossen ebenfalls mit hohen Verlusten wie beispielsweise Infineon mit 2,6 Prozent. 

Bitcoin fällt unter 20.000 US-Dollar

Nachdem die Mutter aller Kryptowährungen Mitte August die 25.000 USD-Marke erreicht hatte, wurde nun wieder die 20.000 USD-Grenze unterschritten. Steigende Zinsen verringern in der Regel die Attraktivität risikoreicher Anlageklassen, zu denen neben Wertpapieren auch digitale Vermögenswerte aufgrund ihrer teils extremen Kursschwankungen zählen. Vor knapp neun Monaten erreichte der Bitcoin sein All-Time-High von 69.000 USD.

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