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Amazon
WKN 906866

Amazons Börsengang - eine Erfolgsgeschichte

Wie ein einzelner Mann den globalen Internet-Markt revolutioniert hat

1997 ging Amazon (ISIN: US0231351067 ; WKN: 906866) an die Börse. Damals wurden die Wertpapiere des Unternehmens für 18 Dollar herausgegeben. Am 30. November 2021 wurde das All Time-High mit exorbitanten 3.258 Dollar erreicht. Dieser Anstieg versinnbildlicht eine Erfolgsgeschichte, die das Internet bis auf die Grundzüge neu transformiert hat. 

“Vor drei Jahren, als ich noch für einen Hedgefonds in New York gearbeitet habe, bin ich über diese Zahl gestolpert: Die Internetnutzung wächst um 2300 Prozent im Jahr! Da habe ich entschieden: Vor dem Hintergrund dieser Rate entwickle ich einen Business-Plan”, erklärte Jeff Bezos potenziellen Investoren vor 25 Jahren. Er entschloss sich im Sommer 1994 dazu, einen Online-Versandhandel zu gründen. Heute gehört er zu den reichsten Menschen der Welt und ist seit Jahren auf der Forbes-Liste zu finden. 

Der Multimilliardär entschied sich bewusst für Bücher, aufgrund des breit gefächerten Angebots. Von Büchern gab es am meisten verschiedene Exemplare, über drei Millionen weltweit, davon allein 1.5 Millionen Titel auf Englisch. Musik nahm mit 200.000 verfügbaren CDs den zweiten Platz ein. 

“Ich glaube, ich hätte damals zumindest in Erwägung gezogen, Amazon zu kaufen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich nicht vorhergesagt hätte, dass der Kurs um 2500 Prozent steigen würde", erklärt Arun Sundararajan, Techexperte an der New York University, der seit Jahren zum Phänomen Amazon forscht. Amazon hat sich gegen die direkte Konkurrenz durchgesetzt und das Vertrauen der Kunden gewonnen. Während viele Händler beispielsweise während der Weihnachtszeit nicht fristgerecht liefern konnten, überzeugte Amazon durch eine hohe Kapazität und Logistik-Infrastruktur, um Geschenke pünktlich liefern zu können. 

So entwickelte sich aus einem Online-Versandhandel ein Marktplatz für unzählige Artikel. Bezos verstand es früh, Gewinne zu reinvestieren, statt auszuschütten. Mit dem e-Book Kindle deckt Bezos 80 Prozent des Marktes ab und bediente so eine ganze Nische. Außerdem bietet der Amazon Web Service Cloud-Dienste an, die massiv zum Umsatz beitragen.

Amazons Fortschritt spricht für sich: Zwar wurde das Unternehmen im Laufe der Zeit für den Umgang mit Gewinnen kritisiert, da diese stetig in weiteres Wachstum investiert wurden, jedoch zeigt die Unternehmensbilanz die gelungene Expansion des Konzerns. Zudem wird deutlich, dass der Online-Versandhändler mehr als alle anderen Unternehmen das Kaufverhalten der Kunden beeinflusst hat. Damit hat Amazon den Grundstein für den heutigen Versandhandel gelegt. 

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