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Deutsche Bank
WKN 514000

Deutsche Bank-Wertpapiere erzielen Milliardengewinne

Warum die Aktiengesellschaft trotz schwieriger wirtschaftlicher Konditionen zurück im Plus ist.

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008 ; WKN: 514000) hat ihr Renditeziel bestätigt. „Wir haben unser höchstes Ergebnis seit mehr als einem Jahrzehnt erzielt – sowohl im dritten Quartal als auch in den ersten neun Monaten des Jahres. Das unterstreicht die erfolgreiche Transformation unserer Bank“, kommentierte Vorstandschef Christian Sewing. Nach einem turbulenten dritten Quartal konnten die Wertpapier seit Ende September wieder einen wirtschaftlichen Anstieg verzeichnen. 

Faktencheck:

Die gestiegenen Zinsen kommen dem Bankensystem zu Gute: Vor Steuern verdiente die AG rund 1,6 Milliarden Euro und infolgedessen dreimal so viel im Vorjahr. Eigenen Angaben zufolge wie in keinem dritten Quartal seit 2006. “Die Deutsche Bank liegt voll auf Kurs, ihre Ziele für das Jahr 2022 zu erreichen”, erklärte Sewing am Mittwoch in Frankfurt. Mit der soliden Bilanz “fühlen wir uns sehr gut gewappnet für das, was vor uns liegt”, führte er weiter aus in einem Brief an die Mitarbeiter. Finanzchef James von Moltke sprach mit Blick auf das Jahr 2023 von einem “starken Fundament”.

Aufgrund des drohenden Konjunktureinbruchs sieht sich die Deutsche Bank nun gut gewappnet. Die ersten drei Quartale sorgten für Pessimismus und Unsicherheit. 

Rendite und Erträge:

Die gestiegenen Zinsen im Kampf gegen die hohe Inflation der Europäischen Zentralbank gaben dem Franfurter Kreditinstitut Auftrieb. Nach den ersten drei Quartalen liegt die Rentabilitätskennzahl bei 8,1 Prozent und damit auch deutlich höher als die im Vorjahreszeitraum erzielten 4,8 Prozent. Auch die Cost-Income-Ratio verbesserte sich von 82 Prozent im Vorjahr auf 73 Prozent. Das heißt, für jeden Euro Ertrag musste die Deutsche Bank 73 Cent aufwenden. Und das bei einer gestiegenen Mitarbeiterzahl, die das Institut mit der Einstellung von 749 Hochschulabsolventen sowie die Eingliederung von weiteren 547 externen Mitarbeitern begründete. Am 30. September zählte die Bank weltweit 84.556 Beschäftigte (Vollzeitstellen) und damit 1641 mehr als noch vor drei Monaten.

Chartanalyse:

Seit Beginn des Jahres haben die Wertpapiere der Deutschen Bank rund 15,90 Prozent an Wert verloren. Das Handelsjahr wurde mit einem Preis von 11.35 Euro eingeleitet. Am 10. Februar konnte sogar an der Frankfurter Börse ein Tageshoch von 14.62 Euro erreicht werden. Seit dem Jahreshoch befinden sich die Aktien in einem stetigen Abwärtstrend, der gegen Ende Oktober möglicherweise unterbrochen wurde. Zwar wurde am 03. Oktober ein neues Tief gebildet, jedoch konnte der jüngste Anstieg zu einem “Higher High” führen. Sollte in naher Zukunft ein “Higher Low” gebildet werden, sind die Weichen für eine Trendwende gelegt.Unter Berücksichtigung der Rendite und Erträge lässt sich sagen, dass die neuesten Entwicklungen auf der Chart widergespiegelt werden.

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Fazit

Nach der EZB Entscheidung, wird sich zeigen, wie sich das geldpolitische Instrument auf die Handelspapiere der Deutschen Bank auswirken wird. Allerdings dürfte sich die verringerte Liquidität negativ auf die Aktienmärkte auswirken. 

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